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Treffen mit Roland Hintenaus
österreichischer Motorradrennfahrer, aktiv von 1978 - 1991 Roland kam zum Motorradrennsport weil er schon immer begeisterter Motorradfahrer war:
Hier schon auf der GPX mit ZXR-Verkleidung, aber man kann deutliche erahnen, warum das mit einer 125er nicht gut gepasst hätte.
Hier seine Rennmotorräder: Kawasaki Z 900 - 1978 – 1982
Die 900er war ein kompletter Umbau, an der nur noch der Rahmen und der Motor von der Z 900 waren. Die Maschine hatte damals schon stolze 120 PS.Mit diesem Mopped fuhr Roland Hintenaus in der österreichischen Superbike Rennserie.
Der Nagel, an den der Helm jetzt gehängt werden sollte, war nicht sehr tief eingeschlagen Nach zwei Jahren Pause kehrte Roland zum Rennsport zurück – diesmal mit der Kawasaki Z 500 - 1984 – 1985
Die Kawa Z 500er war seriennah. Der Motor erfuhr allerdings umfangreiche Modifizierungen und leistete immerhin ca. 80 PS. Mit dieser Maschine war er in der österreichischen Supersport Rennserie unterwegs.
Die Nägel waren in der Zwischenzeit auch nicht länger geworden, so daß die nächste Rennpause auch nicht sehr lange dauerte. 1987 ging es zurück auf die Piste, diesmal mit der
Kawasaki GPX 750 R - 1987 – 1991 Die Kawasaki GPX 750 hatte ein Racingkit und teilweise Eigenbauteile, die nach Kawasakizeichnungen (z.B. Auspuff) gebaut wurden. Die Maschine hatte ca. 130PS(!) und war leistungsmäßig mit der legendären Honda VFR 750 R (RC30) vergleichbar. Diese Maschine kam in der österreichischen und tschechischen Superbike Rennserie zum Einsatz.
Leider wurde dieses schöne Bike beim freien Training in Zeltweg bei ca. 240 km/h geschrottet, zum Glück ohne Verletzungsfolgen für den Fahrer. Dafür waren die Folgen fürs Bike um so schwerwiegender, denn übrig geblieben sind nur der Rahmen und der Motor. Das hielt Roland aber nicht davon ab, das Bike wieder neu aufzubauen. Diesmal mit der Verkleidung der ZXR 750 (H1). In diesem Zustand existiert die Maschine noch heute, was für uns sicher einen Grund darstellt, unseren Besuch zu wiederholen und noch ein paar mehr Fotos zu schießen. Es folgen ein paar Bilder von den Renneinsätzen mit der GPX. Es gibt noch einige mehr, aber dafür reichte Zeit bei ersten Besuch einfach nicht aus. Was Roland noch alles so über die GPX 750 R wusste: Das ist die erste GPX mit der ein Superbikerennen gewonnen wurde (Ungarn). Der Fahrer: Adrien Morillas vom Team Kawasaki France.
Das Team Jung Kawasaki aus Deutschland fuhr mit den Fahrern Andi Hoffmann und Ernst Riepl aus München auf der GPX. Ernst Riepl unterstützte Roland Hintenaus immer wieder beim Auf- und Umbau seiner GPX und wohnt heute noch im Raum München.
Der Australier Rob Phillis war ebenfalls erfolgreich mit der GPX unterwegs. Dazu gesellte sich auch das SKW Team aus der Schweiz. Aber die Weiterentwicklung der GPX nahm seinen Lauf. Hier ein Detailfoto des damaligen Prototyps, mit dem das Kawasaki Team France in der Endurance WM unterwegs war.
Sehr schön zu sehen, wie ein Teil des Rahmens durch eine Alu-Strebe ersetzt wurde. Das war dann der Vorgänger der ZXR-7, die dann in den Folgejahren eingesetzt wurde.
Auch abseits der Rennstrecke war Roland Hintenaus mit einer GPX 750R unterwegs. Hier die „zivile“ GPX mit der Roland auf der Straße fuhr. Er hatte sie verkauft und später mal wieder in Salzburg gesehen. Sie war in einem ziemlich desolaten Zustand. Vielleicht kann ja jemand etwas über den Verbleib der Maschine sagen. Also wer kann Angaben zu diesem Mopped machen…? Roland hat mit dem Rennsport aufgehört, weil er neben der regulären Arbeit dafür keine Zeit mehr hatte. Außerdem drückte der Nachfolger der GPX, die ZXR-7 mit dem Kawasaki Racing-Kit stramme 160 PS auf den Prüfstand und somit war die GPX nicht mehr wirklich konkurenzfähig.
Die Frage, ob er noch mal in den Rennsport einsteigen wolle, beantwortete er mit einem Augenzwinkern: „Naja, das Motorrad hätte ich ja noch und wenn die GPX soweit ist, dass sie bei Old- bzw. Youngtimerrennen mitfahren dürfe, warum nicht. Nur muss ich sie dann als GPX zurückbauen und wie es dann mit den Teilen aussieht?“ Dafür bot ich ihm dann unsere Unterstützung an… Wir danken Roland Hintenhaus und seiner Frau für die freundliche Aufnahme und Bewirtung. Mario, Walter und Steffen
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